Symptome / Diagnose

Die Symptome eines Morbus Wilson lassen sich grob in 2 Kategorien einteilen:
hepatologische und neurologische/neuropsychiatrische und Symptome


Klassisch treten zwischen dem 5. und 20. Lebensjahr hepatische Symptome (wie z.B.
allgemeine Müdigkeit, Magen- und Darmstörungen, Gelenkschmerzen, Gelbsucht und
gelegentlich Anämie) auf. Die neurologischen Symptome bilden sich oft erst im
Erwachsenenalter zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Zu den typischen neurologisch
Symptomen zählen z.B. Zittern, Sprachstörungen, Schwierigkeiten beim Gehen und
Schreiben, vermehrter Speichelfluss, Versteifung und Fehlstellung der Gliedmaßen.
Psychiatrische Auffälligkeiten reichen von Psychose, verminderter geistiger
Leistungsfähigkeit bis zu schweren Verhaltensstörungen.


Die meisten Patienten werden erstmals im Alter zwischen 5-15 Jahren durch erhöhte
Leberwerte auffällig, die zunächst auf eine Hepatitis hinweisen.

 

Typische Laborparameter

Medizinisches Wörterbuch

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Erkrankung ist von grundlegender Bedeutung für
jeden Patienten. Gerade bei einer so seltenen Krankheit wie Morbus Wilson sollten Betroffene
genau über ihre Erkrankung und Gesundheitszustand informiert sein, um im Gespräch mit
Betreuenden mitreden zu können. Doch oftmals fällt es schwer, sich genügend Wissen
anzueignen, denn das Lesen medizinischer Texte oder Arztberichte ist keine leichte Aufgabe.
Zu viele Begriffe finden dort Verwendung, die ein Laie einfach nicht kennt oder genau
definieren kann.

Um Ihnen das Leben in dieser Hinsicht etwas zu erleichtern, haben wir ein Wörterbuch
medizinischer Begriffe für Sie zusammengestellt. Dieses ist für Mitglieder in unserem
Mitgliederbereich einsehbar.